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"Blutiges Gemetzel" in Nigeria

(09.03.10, 10:58 Uhr) In der Nacht zum Sonntag wurden drei christliche Dörfer im zentralnigerianischen Bundesstaat Plateau von muslimischen Bürgern überfallen. Dabei wurden binnen Stunden nach Medienberichten über 500 Christen getötet.

Der Gewaltausbruch in einem Dorf nahe der nigerianischen Stadt Jos erregt internationale Besorgnis. Wie die ansässigen Behörden berichteten, wurden am vergangenen Sonntag mehr als 500 Menschen ermordet. Der Vatikan äußerte sein Entsetzen über diese Bluttat. Es handle sich nicht nur um religiöse sondern um soziale Unruhen wie der Pressesprecher des Heiligen Stuhls berichtete. Auch Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon rief beide Seiten zu Zurückhaltung auf. Guido Westerwelle ermahnte beide Parteien besonnen zu agieren wie "Spiegel-Online" zitiert.

Erst am Montag wurde bekannt, dass weit mehr als hundert Menschen bei dem muslimischen Angriff auf die christlichen Dörfer ums Leben kamen. Laut Augenzeugenberichten kamen die Muslime in die Ortschaften, brannten Häuser nieder und töteten die Einwohner auf brutalste Art und Weise. Sie sollen mit Macheten und Äxten auch Kinder und schwangere Frauen getötet haben. Es heißt, die Behörden hätten etwa 90 Angreifer festgenommen, jedoch soll es sich, einem Pressebericht zufolge, um 300 muslimische Angreifer gehandelt haben. Christliche Religionsführer werfen den in Plateau stationierten Soldaten nun vor, nicht schnellstmöglich eingegriffen zu haben.

Derartige Bluttaten zerstören öfters die Hoffnung auf ein friedliches Zusammenleben beider Religionsgruppen. Die Region um Jos liegt an einer Nahtstelle zwischen dem muslimischen Norden und dem christlich geprägten Süden. Hier treffen die beiden Religionsgruppen gleich stark aufeinander, denn beide Gruppen stellen jeweils etwa die Hälfte der Bevölkerung. Besonders besorgniserregend ist der immer kürzer werdende Abstand zwischen den Gewalttaten. Erst im Januar starben etwa 300 Menschen in Jos und Umgebung bei einem ebenfalls religiös motivierten Angriff. Der Hintergrund für den Ausbruch dieses Angriffes ist noch völlig unklar.

Bild: sixoone@flickr.com

Kommentare

Gelöschter User
Gelöschter User
09.03.10, 11:26 Uhr

Muss so etwas wirklich passieren???
Bei den ganzen Geschehnissen in den letzten Jahren frage ich mich immer mehr ob das alles nur Stationen zum nächsten Weltkrieg sind!
Und Ich bin mir sicher das wenn es so weitergeht bald die frage über eine
Weltpolizei gestellt wird!!!
Eine feste Einheit die sofort eingreift bevor so ein Massaker passiert.

     
     
    Gelöschter User
    Gelöschter User
    09.03.10, 11:29 Uhr

    Was für unmenschliche Zahlen .... 300.....500....Wohinn soll der Hass noch führen. Bzw. Wie würde es aussehen wenn die in Nigeria solche Waffen besäßen wie der "Reiche" Westen....was dann? Würden wir dann 1000 oder 5000 Tote zählen?

       
       
      Profil
      09.03.10, 11:38 Uhr

      Wie schon öfter erwähnt ist es tragisch, wenn Menschen durch solche Geschehnisse sterben, aber dass tun sie auf diesem Kontinent seit Jahrhunderten und werden es auch noch in 1000 Jahren.

      Der einzige Unterschied zur Vergangenheit ist, dass wir es jetzt durch die "modernen" Medien mehr oder weniger bewusst mitbekommen.
      Und das ist der punktum saliens. Viele Menschen können gar nicht mit dieser Masse an Informationen umgehen.


      "Pressefreiheit ist unbezahlbar, für alles andere gibt es Mastercard."
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        Gelöschter User
        Gelöschter User
        09.03.10, 11:46 Uhr

        Das ist ein sehr trauriger Abschnitt auf dem Weg zur Religionstoleranz, wie sie bei uns herrscht, dort in Nigeria ist es sehr kompliziert und anstrengend die Völker zu einen. Der Hauptgrund ist, dass die Muslime den Christen Koruption vorwefen und daher wütend auf die Christen sind und sie angreifen. In unserer Gesellschaft ist das undenkbar, hier sind die Leute gebildeter und wissen, das es nicht mit den Religionen zusammen hängt.

           
           
          Gelöschter User
          Gelöschter User
          09.03.10, 11:55 Uhr

          das ist unfassbar, mit den Tätern sollte gleichermaßen umgegangen werden

             
             
            Gelöschter User
            Gelöschter User
            09.03.10, 12:06 Uhr

            übel....ruhe in frieden an die opfer....
            ....2010 und menschen bringen sich immer noch wegen glauben um....traurig sowas...........diese leute die diese grausame tat gemacht haben,,,sind und werden niemals moslems sein....diese menschen erwartet auch ned der himmel sondern die hölle........meine meinung darüber ist jedoch...das es menschen waren die vom zionisten staat bezahlt wurden..um auch in afrika moslems und christen aufeinander zu hetzen........bald ist wm ..ma schaun was da alles passieren wird bzw inzeniert wird

               
               
              Profil
              09.03.10, 12:08 Uhr

               

              das ist unfassbar, mit den Tätern sollte gleichermaßen umgegangen werden


              Gratulation! Du hast gerade die dümmst-mögliche Antwort gegeben.

              Was meinst Du denn, warum das alles dort so verzwickt und kompliziert ist?
              Richtig, dort wird so gehandelt, wie Du es vorschlägst.

              A bringt B um.
              B² bringt A um.
              A² bringt B² um.
              B³ bringt A² um . etc. pp

              Sieht nach einem guten Lösungsweg aus
              Ironie
              Wenn es nicht so viele wären, würde sich das Problem vllt. von alleine lösen. Ironie


              "Pressefreiheit ist unbezahlbar, für alles andere gibt es Mastercard."
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                Gelöschter User
                Gelöschter User
                09.03.10, 12:32 Uhr

                was schlägst du denn vor wie man mit diesen Tätern verkehren soll???
                Zitat:
                Sie sollen mit Macheten und Äxten auch Kinder und schwangere Frauen getötet haben.
                Menschen, die zu so etwas fähig sind verdienen nichts anderes!!!!
                KEINE IRONIE

                   
                   
                  Gelöschter User
                  Gelöschter User
                  09.03.10, 13:06 Uhr

                  nigeria ist seit den 60 ern schon immer ein unruheherd gewesen
                  problematik:
                  1.zwei verschiedene glaubensgemeinschaften
                  2.ölfund in den oben angesprochenen 60 ern

                  also vorab, ich ergreife hier für keine der seiten partei !!!
                  die schenken sich beide nichts, sowohl christen als auch muslime.
                  hier sollte mal wieder die uno seine aufgabe wahrnehmen und für geregelte zustände sorgen. ja ich weiß wieder ein land wo unosoldaten hingehen würden....bla bla
                  aber letztlich gehts hier wieder mal darum, dass sich eine unterdrückte volks-oder glaubensgruppe von der anderen verarscht und ausgebootet fühlt !! den reibach machen doch sowieso wieder die industrieländer..und die armen schweine, die versuchen illegal erdöl abzuzapfen, gehen dabei noch drauf
                  Lösungen: wenn das mal so einfach wäre....
                  1. eine der glaubensgemeinschaften verpisst sich aus dem land
                  2. erdöl vorkommen unter kontrolle der uno oder sonst wem, ist mir egal
                  3. keine militärjunta
                  sagte ja, wenns mal so einfach wäre.....
                  finde es aber echt bedrückend, dass die leute, die letzten sonntag noch mit dir gegrillt haben, dir auf einmal ans leder wollen...erinnert mich irgendwie an bosnien

                     
                     
                    Gelöschter User
                    Gelöschter User
                    09.03.10, 14:31 Uhr

                    3. Weltkrieg inc.