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von rentnern entführt?
scheisse,das gibtz auch nich alle tage
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Senioren-Gang enführt ihren Anlageberater
(08.02.10, 14:30 Uhr) Es klingt ein bisschen wie ein schlechter Krimi: zwei Rentner-Ehepaare, der Älteste der Truppe immerhin fast 80, entführen aus Frust ihren Anlageberater, weil dieser 2,5 Millionen Euro in den Sand gesetzt hat. So geschehen in vergangen Juni. Nun gibt es neue Details zu dem Fall sowie geständige Täter, die sich zurzeit vor dem Traunsteiner Langericht verantworten müssen.

Die beiden angeklagten Ehepaare im Alter zwischen 64 und 79 Jahren hatten in den USA in faule Immobilien investiert und zusammen weit über zwei Millionen Euro verloren. Als ihr Anlageberater trotz mehrmaliger Aufforderung weder das Geld noch die versprochene hohe Rendite herausrückte, taten sich die Rentner zusammen und schmiedeten einen teuflischen Plan: wenn der Anlageberater das Geld schon nicht freiwillig zurückgab, so würde man den 56-Jährigen eben mit Gewalt dazu zwingen.
Gesagt, getan. Am 16. Juni vergangenen Jahres lauerten die Täter dem Steuerberater im Hausflur auf und drängten ihn in seine Wohnung. Dort fesselten sie ihn und klebten ihm neben dem Mund auch noch ein Nasenloch zu, sodass der Gefangene kaum noch Luft. Daraufhin verfrachteten sie ihn in eine aus Umzugskartons zusammengebaute Kiste und luden ihn mithilfe einer Sackkarre in den Kofferraum des bereitgestellten Wagens. Ziel der darauffolgenden nächtlichen Fahrt war ein präpariertes Kellerverließ in einem Haus in der Nähe des Chiemsees. Als er bei einem Stopp fliehen wollte, prügelten die Täter ihr Opfer ins Auto zurück und brachen ihm daraufhin zwei Rippen.
In der Garage, wo die Entführer über ihr Opfer zu Gericht saßen, musste das Opfer dann mehrere Schreiben unterzeichnen, in denen es die Rückzahlung der beinahe 2,5 Millionen Euro zusicherte. Andernfalls werde die Sache für ihn "böse ausgehen", so die Drohungen des 74-Jährigen Kopfes der Rentnergruppe.
Erst als es dem Steuerberater gelang, in einer Faxnachricht an einen Bankangestellten eine verschlüsselte Botschaft unterzubringen, konnte er nach vier Tagen Geiselnahme von der Polizei befreit werden.
Zum Prozessauftakt erklärte der 74-jährige mutmaßliche Drahtzieher , er sei von dem angeblichen Finanzexperten "veräppelt und verarscht worden". Die Geiselnahme bezeichnete er lediglich als "Einladung zu ein paar Tagen Urlaub in Oberbayern", das vorbereitete Kellerverließ nannte er "Not-Gästezimmer". Zu seiner Frau habe er außerdem gesagt "Wir laden ihn für ein paar Tage zu uns ein, er ist unser Gast."
Den Angeklagten drohen Haftstrafen von mindestens fünf Jahren. Der Haupttäter muss sogar mit 15 Jahren Haft rechnen.
Foto: Colourbox
Kommentare

Und bis ich irgendwann den Sprung zu etwas besserem schaff
hält mich die Angst vorm Durchschnitt weiter nächtelang wach.
die rentner werden immer mutiger und merkwürdiger.
erst den rambo opa und jetzt die entführungsgäng.
was soll bei solchen vorbildern blos aus unseren kindern werden.
muss trotzdem ein wenig schmunzeln über ihre tat. 
Bin kein Engel und will es auch nicht sein. Habe ecken kanten und bestimmt auch fehler. Bin immer für meine Freunde da! Aber wer für mich wenn es mir nicht gut geht? Ich hoffe man versteht mich.
scheiße is das geil
und dann sagen alle wir jugendlichen sind doch die kriminellen

I swear I'll always be yours!

So muss das !
Ich antworte mit einem Lächeln auf die Frage, wie`s mir geht und ich schlage mich durchs Leben, kämpf auf eigene Faust zeige da draußen jedem wer ich bin!








